Der Clos Normand
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"Ich verdanke es vielleicht den Blumen Maler geworden zu sein." Als Monet in Giverny in das lange mit rosa Rauputz verzierte Haus einzog gehörte ein Garten über einen Hektar bestehend aus einem Apfelgarten und Gemüsegarten dazu. Eine große Allee umsäumt von Zypressen und Fichten führte vom Tor bis zur Eingangstür und die Blumenbeete waren von geschnittenem Buchsbaum umgeben. Von diesem Garten erobert macht sich der Maler-Gärtner sofort an die Arbeit und perfektioniert unaufhörlich den Clos Normand, um aus ihm den farbigen Garten seiner Träume zu machen.
Er lässt den Buchsbaum herausreißen und nach langem Streit mit seiner Frau Alice, lässt er die Fichten absägen, an denen sie so sehr hing und ersetzte sie durch Metallbögen, die sich noch heute dort befinden. Der Hauptweg ist von Kapuzinerkresse und wohlriechenden Rosen umgeben, die weiterhin die Besucher verzaubern. Die Apfelbäume wurden durch Kirschbäume und Aprikosenbäume aus Japan ersetzt und tausende von Blumen bedeckten den Boden: Osterglocken, Tulpen, Narzissen, Iris, Türkischer Mohn und Pfingstrosen…
Der Maler ist leidenschaftlicher Gärtner und wendet seine malerischen Kenntnisse an, um perspektivische Effekte zu kreieren, sein Haus zu verschönern oder Schattenbereiche zu intensivieren. Auf der linken Gartenseite kreierte er einfarbige rechteckige Blumenbeete in so vielen Farben wie man sie auf der Palette wiederfindet… So einfallsreich in seinem Garten wie er als Maler war, dieser „Blumenverrückte“ kreierte einen Sonnengarten, der dank der Talente der aktuellen Gärtner, jedes Jahr all seinen Zauber wiederfindet.
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