Das Museum der Orangerie
Während der letzten dreißig Jahre seines Lebens versuchte Monet unermüdlich das Geheimnis des Lichts der Seerosen zu lösen. Am Ufer seines Teichs und in dem großen Atelier, das er hierfür bauen ließ, ließ er die Normen der Landschaftsmalerei im Glanz erscheinen und ebnete modernen Künstlern den Weg.
Am Tag nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918, bat Monet seinem Freund Georges Clemenceau an, Frankreich Nymphéas Bilder zu spenden "wie ein Blumenstrauß zu Ehren des gewonnenen Krieges und damit erhaltenen Friedens". Seine Sehprobleme machten die Vollendung dieses testamentarischen Werks sehr schmerzhaft und der Maler arbeitete an ihm bis zum Ende. 1927 einige Monate nach seinem Tod wurden die Nymphéas im Museum der Orangerie im Garten der Ziegelei ausgestellt. Lange Zeit vergessen und schlecht ausgestellt, können sie heute erneut von den Besuchern in einem Panoramasaal speziell für diesen Effekt erstellt, bewundert werden.
Nach der Besichtigung des Wassergartens stellt die Betrachtung der Nymphéas im Museum der Orangerie eine Etappe von großer Bedeutung dar, um in das poetische und leuchtende Universum des Meisters des Impressionismus einzutauchen.
http://www.musee-orangerie.fr/homes/home_id24799_u1l2.htm









