Das Haus von Monet
|
Beim Eintreten in das Haus von Monet, sollte der Besucher sic h ein Hausvorstellen mit einer Horde von acht Kindern, das Hin- und Hergehen von Monet zwischen seinem Atelier und Garten, einer Atmosphäre, die schon morgens in der Küche herrschte, wenn das Gemüse ganz frisch aus dem Garten gebracht wurde, die Einkäufe vom Markt, die Ankünfte von Freunden aus Paris… Im Erdgeschoss: der "blaue Salon", "Lebensmittelgeschäft", das Wohnzimmer-Atelier.
Die Besichtigung beginnt mit der kleinen Lesestube, die immer noch der "kleine blaue Salon" genannt wird und der mit dem "Lebensmittelgeschäft" verbunden ist, in dem Tee, Olivenöl, Gewürze und Eier in Wandschränken gelagert wurden.
Anschließend kommt man in das erste Atelier des Künstlers, wo er bis 1899 arbeitete. Aus diesem Zimmer wurde später ein gemütliches Wohnzimmer, in dem bequem in den Rattanstühlen im englischen Stil der Kaffee genossen wurde inmitten zwischen Familiengegenständen, Fotografien und Gemälden vom Meister.
Auf der ersten Etage: die Privatwohnung
Eine erste Treppe führt in die Etage, die für die Privatzimmer dient. Zuerst das Schlafzimmer von Monet, in dem der zylinderförmige Schreibtisch und die Kommode aus dem 18. Jahrhundert immer noch an ihrem Platz stehen. Zahlreiche Gemälde vom Meister waren an den Wänden aufgehängt, die heute verschwunden sind und durch Gemälde aus der Epoche ersetzt wurden. Vom Fenster seines Schlafzimmers aus konnte der Maler den Clos Normand bewundern und von seiner bevorzugten Kletterrose die Rose "Mermaid" profitieren.
Die Besichtigung geht weiter über den kleinen Waschraum von Monet, dem von Alice und deren Schlafzimmer dem sich ein winziges Zimmer anschließt, das für Näharbeiten diente. Zusammengenähte Damaststoffe bedecken die Wände der zwei Schlafzimmer.
Im Erdgeschoss: der Eßsaal, die Küche
Der Eßsaal des Hauses wurde bis auf das kleinste Detail rekonstruiert. Auf den gelben Wänden kann die Sammlung der japanischen Grafiken bewundert werden. Die in gelb gemalten Möbeln waren in der Epoche sehr modern. In den Vitrinen kann man das Geschirr in blauer Fayence sehen, das gelbe und blaue Service, das Monet für Festtage herstellen ließ. In der Küche mit blauen Kacheln aus Rouen scheinen der riesige Küchenherd mit mehreren Feuerstellen und die Utensilien aus Kupfer, auf die Rückkehr der Besitzer zu warten.
|










